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Hotels. Einführung und Überblick zum Thema 'Hotels'

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Hotel

Hotels (von französisch hôtel, altfranzösisch hostel aus dem spätlateinischen hospitale für ‚Gastzimmer‘) waren ursprünglich Stadtwohnungen der französischen Landadligen. Im heutigen Sprachgebrauch ist ein Hotel ein Gebäude, indem Gäste sich kostenpflichtig ein oder mehrere Tage aufhalten und übernachten können. Neben der minimalen Ausstattung Empfang, Beherbergung, Aufenthalt und Verpflegung bieten vor allem größere Hotels Zusatzangebote wie Empfangs- und Aufenthaltsraum, Lobby, Restaurant, Bar und, je nach Kategorie, Schwimmbad, Garagen und andere Einrichtungen.

Im Gegensatz zu einer Pension verfügen Hotels über einen ständig besetzten Empfangstresen, der Rezeption. An der Rezeption werden die Empfangs- (Check-In) und die Abreiseformalitäten (Check-Out) erledigt.

Je nach Ausstattung, Komfort und Größe der Zimmer gibt es verschiedene Hotelkategorien. Diese werden weltweit nach Hotelsternen klassifiziert wobei der Standart allerdings von Land zu Land erheblich unterschiedlich sein kann.

Geschichte der Hotels

Die französischen Hôtels, die Stadtwohnungen der Adligen, waren ursprünglich palastartige Genäude mit mehreren Zimmern und Schlafzimmern. Ab dem 18. Jahrhundert bürgerte sich der Name Hôtel auch für Gasthäuser mit gehobenem Anspruch ein. Allerdings gab bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nur Häuser, die entweder möblierte Zimmer oder Verpflegung anboten. Eine Kombination von Beherbergung und Verpflegung gab es lange Zeit nicht. Erst am 25. Januar 1774 eröffnete der Friseur David Low im Covent Garden in London mit dem "Grand Hotel" das erste Hotel, das auch so benannt wurde.

In der Folge wurden immer mehr Hotels eröffnet. Besonders am Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden infolge des ersten Tourismusbooms so klassische Hotels wie das Excelsior in New York, das Adlon in Berlin, das Savoy in London oder das Ritz in Paris eröffnet. Diese Hotels sind auch heute noch Inbegriff eines Luxushotels und des verschwenderischen Lebens der guten alten Zeit.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden, ausgehend von den USA, verstärkt Hotelketten gegründet, die mehrere, zum Teil Hunderte bis Tausende Hotels mit zum Teil unterschiedlichen Preisklassen und Ausstattungen und weltweit verteilt, unter einem Dach mit einer zentralen Verwaltung zusammenfassten.

Bekannte Hotelketten sind bspw.:

  • Hilton (u.a. Hilton, Hampton, Double Tree, Scandic)
  • Starwood (u.a. Sheraton, Westin, Luxury Collection)
  • Marriott (u.a. Marriott, Renaissance, Ritz Carlton)
  • Redizor (u.a. Radisson, Regent, Country Inns)
  • Steigenberger
  • Hyatt
  • Accor (u.a. Dorint, Mercure, Novotel, Ibis, Sofitel, Etap)
  • Intercontinental (u.a. Intercontinental, Holiday Inn, Crowne Plaza)
  • Best Western
  • NH Hotels



 
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