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Dudelsack. Einführung und Überblick zum Thema 'Dudelsack' |
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Der Dudelsack
Der Dudelsack (eigentl. "Great Highland Bagpipes", auch "Highland Pipes" oder nur "Pipes", gäl. "piob mhor" = große Pfeife) gilt als das Instrument der schottischen Folklore-Musik und ist neben dem Kilt und dem Tartan ein Zeichen schottischer Tradition. Der schottische Dudelsack besteht aus einem Sack (Bag), der über ein Mundstück (Blow Pipe) mit Luft befüllt werden kann. An diesen Sack sind drei Bordunpfeifen (Drones) und eine Melodiepfeife (Chanter) angeschlossen. Die Drones sind auf einen festen Ton gestimmt. Die zwei Tenor Drones sind eine Oktave unterhalb des Melodiepfeifengrundtons gestimm, die Bass Drone ist noch einmal eine Oktave tiefer gestimmt, also zwei Oktaven unterhalb des Melodiepfeifengrundtones. Der Tonumfang des Chanters ist eine Oktave plus ein Ton unterhalb des Grundtones, reicht also vom tiefen G bis zum hohen A. Auf den Highland Pipes werden normalerweise nur diese neun Noten gespielt, also keinerlei Halbtöne. Aufgrund der enormen Lautstärke des schottischen Dudelsacks eignet er sich nicht zum Spiel in geschlossenen Räumen, dafür aber um so mehr zum Spielen im Freien. Kein Wunder, dass der schottische Dudelsack über viele Jahrhunderte als Kriegsinstrument eingesetzt wurde, der den eigenen Truppen Mut einflößen und dem Gegner Angst einjagen sollte. Heutzutage wird der Dudelsack nur noch zu friedlichen Zwecken verwendet. Ob als Soloinstrument oder zusammen mit Trommlern in einer Pipeband, der Dudelsack macht immer einen bleibenden Eindruck. Der schottische Dudelsack ist auch unverzichtbarer Bestandteil der Burns' Night am 25. Januar, dem Geburtstag des schottischen Nationaldichters Robert Burns. Beim "Piping in the Haggis" genannten Ritual wird dabei das schottische Nationalgericht Haggis zu Dudelsack-Klängen feierlich an den Tisch gebracht. |
