Küchentechnik
Porzellan. Einführung und Überblick zum Thema 'Porzellan' |
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PorzellanPorzellan ist eine Keramikart, die aus Tonsubstanz (Auch Kaolin genannt), Feldspat und Quarz besteht. Man unterscheidet Hartporzellan und Weichporzellan, die sich in der Zusammensetzung ihrer Zutaten und ihrer Brenntemperatur unterscheidet. Die reinweiße Farbe des Porzellans (auch "Weißes Gold" genannt), die glatte und glänzende Oberfläche, seine relative Bruchfestigkeit, seine Säuren- und Laugenbeständigkeit, sowie die Tatsache, dass Porzellan ein schlechter Wärmeleiter ist, machte Porzellan schnell zum Hauptrohstoff für nobles Geschirr der Adligen. Auch heute noch gilt Porzellan als einer der edelsten Stoffe, aus dem man Geschirr für die Gastronomie und Privathaushalte herstellen kann. Geschichte des PorzellansBereits 620 stellten die Chinesen Porzellan her. Sie hielten das Rezept lange geheim. In Europa galt der Alchimist Johann Friedrich Böttger, der eigentlich im Auftrag August des Starken, Gold herstellen sollte, lange Zeit als Erfinder des europäischen Porzellans. Er vermeldete am 28. März 1709 die Erfindung des europäischen Porzellans. Neuere Quellen belegen jedoch, dass nicht nicht Böttger sondern Ehrenfried Walther von Tschirnhaus Anfang Oktober 1708 Porzellan (nach-)erfunden hatte. Böttger kommt jedoch das Verdienst zu, in der ersten europäischen Porzellanmanufaktur in Meißen Porzellan fabrikmäßig hergestellt zu haben. Moch heute gilt Meissner Porzellan mit seinem charakteristischen Logo aus zwei gekreuzten Schwertern weltweit als ein qualitaiv hochwertiges Produkt und Meissner Porzellan aus früheren Jahrhunderten erzielt nach wie vor Höchstpreise unter Sammlern. Im Laufe der Zeit wurden in ganz Europa Porzellanmanufakturen errichtet. Bekannte Porzellanmanufakturen gab es u.a. in Delft, St. Petersburg, Wien, Nymphenburg und Paris. |
