Küchentechnik
Getreidemühle. Einführung und Überblick zum Thema 'Getreidemühle' |
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GetreidemühleMit einer Getreidemühle lässt sich ganz einfach Getreide, also Weizen, Roggen, Dinkel oder Hafer zu Mehl mahlen. Die kleinen Getreidemühlen eignen sich ideal für den Haushalt, die Menge Getreide, die durch die Mühle per Hand oder mit einem Motor vermahlen werden kann, reicht aus, um damit frisches Brot zu backen. Damit ist man unabhängig vom Bäcker. Man kann jederzeit frisches Mehl mahlen und dadurch herrlich knuspriges und frisches Brot backen und zwar ganz ohne künstliche Backhilfsmittel und Konservierungsstoffe. Aber nicht nur Mehl für Brot und andere Backwaren lassen sich mit einer Getreidemühle für den Haushalt mahlen. Die meisten Getreidemühlen lassen sich auch so einstellen, dass man mit ihnen Haferflocken oder andere Getreideflocken für Müslis und anderes herstellen kann. Auch Getreideschrot in verschiedenen Größen lässt sich durch eine Getreidemühle mahlen. Wer sich eine eigene Getreidemühle für zu Hause kaufen will, muss sich zuerst ein paar Gedanken machen, welche Art von Getreidemühle er sich anschaffen möchte. Die grundsätzlichste Frage ist sicher erst einmal, ob die Getreidemühle von Hand oder elektrisch betrieben werden soll. Eine elektrische Getreidemühle ist sicher bequemer und kraftsparender zu bedienen, die Austattung mit Motor schlägt sich aber zum Teil deutlich auf den Preis der Mühle nieder. Wer allerdings regelmäßig frisches Mehl für Brot und Kuchen mahlen möchte, der kommt kaum um eine elektrische Getreidemühle herum. Ein weiteres Entscheidungskriterium beim Kauf einer Getreidemühle ist das Mahlwerk. Prinzipiell kann man zwischen einem Mahlwerk aus Stahl und einem Mahlwerk aus (Kunst-)Stein wählen. Stahlmahlwerke sind relativ preiswert und man kann mit ihnen auch Gewürze oder Ölsaaten mahlen. Mahlwerke aus Stahl sind außerdem leicht zu reinigen. Ein Nachteil ist, dass sie kein sehr feines Mehl mahlen können. Mahlwerke aus Natur- oder Kunststein dagegen können ultrafeines Mehl herstellen. Dagegen kann man mit ihnen keine Gewürze oder Ölsaaten mahlen, da die Öle das Mahlwerk verschmieren. Mahlwerke aus Stein vertragen auch kein feuchtes Getreide. Außerdem nutzen sich die Steine ab und müssen mit der Zeit nachgeschliffen werden. Eine moderne Alternative zu Steinmahlwerken sind Getreidemühlen mit Guss-Steinen ausgestattet sind, zum Beispiel Mahlsteine aus Basaltkörnern in Magnesit-Zement. Diese Mahlwerke sind preisgünstig, schärfen sich selbst nach und sind wenig feuchtigkeitsempfindlich. Eine Weiterentwicklung dieser Guss-Steine sind Mahlsteine aus Korundkörnern in Keramik. Diese Mahlwerke setzen sich immer mehr durch. Neben diesen prinzipiellen Fragen muss man sich dann noch entscheiden, welche Form die Getreidemühle haben soll und aus welchem Material sie sein soll. Beim Material hat man prinzipiell die Wahl zwischen Getreidemühlen aus Holz und Getreidemühlen aus Plastik. Für welches Material man sich entscheidet, ist Geschmackssache, aus hygienischen Gründen sollte man aber wenn möglich darauf achten, dass die Mahlkammer, also der Teil der Getreidemühle, in der das Getreide zermahlen wird, aus Plastik ist. An der glatten Plastikoberfläche kann sich nicht so viel Mahlstaub ansetzen und einen Nährboden für Bakterien bilden. Getreidemühlen werden vor der Auslieferung vom Hersteller "eingemahlen". Dabei wird das Mahlwerk mit Getreide gefüllt und dieses gemahlen. Dadurch werden evtl. bei der Produktion angefallener Staub, Öl und anderen Rückstände vom Mahlwerk abgeschliffen. Menschen, die allergisch auf Gluten reagieren, sollten darauf achten, dass die Getreidemühlen "glutenfrei eingemahlen" wurde. Dann werden die Getreidemühlen nämlich nicht mit sonst üblichen glutenhaltigen Weizen eingemahlen sondern mit glutenfreiem Mais oder Reis.
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