|
Seite 1 von 2 Belgische Küche. Kochen in Belgien
Belgien ist ein Land der Feinschmecker. Kein Land in Europa hat in Relation zur Einwohnerzahl so viele Michelin-Sterne wie Belgien.
Die Belgische Küche wurde stark von der französischen Küche beeinflusst, hat aber im Laufe der Zeit eine eigenständige Tradition entwickelt. Die belgischen Köche verwenden mit Vorliebe regionale und saisonale Zutaten, so dass es in diesem kleinen Land doch zu beachtlichen regionalen Unterschieden in der Küche kommt. So werden die bspw. Speisekarten und die häusliche Küche an der Küste von Muscheln und Fischen geprägt, in den Ardennen dagegen von Wild.
Neben der berühmten belgischen Schokolade und den noch viel berühmteren belgischen Waffeln und belgischen Pralinen gilt Belgien auch als das Urprungsland der Pommes Frites, obwohl dies von vielen mittlerweile umstritten ist. Nicht zu vergessen auch die über 300 belgischen Biere. Lambic, Güuze und das mit Kirschsaft versetzte Kriek sind über Belgiens Grenzen hinaus bekannt. Außerdem produzieren die Bauern Belgiens eine Unzahl delikater Käse, die besonders gerne nach dem Essen genossen werden wie beispielsweise Dessertkäse Passendale, Beauvoorde, Lo, Wijndendale, Limburger Ziegenkäse, Mandjeskäse, Ätte oder Buttermilchkäse.
Bekannte belgische Gerichte sind:
- "Waterzooi" (Übersetzt: Wassersuppe): Eine sahnige Suppe, die man in Gent mit Huhn zubereitet
- Kaninchen in Rotwein
- Carbonades flamandes
- Hutspot oder Hutsepot, ein kräftiger Eintopf aus Kräutern, Gemüse und Fleisch
- Chicoree, das belgische Nationalgemüse
- Geschmorter Chicoree, mit Ardennerschinken umwickelt
- "Stoemp" mit Chicoree (geschmorter Chicoree mit Kartoffelpüree und gebratene Wurst)
- Fasan auf Chicoree mit Pilzen
- Rosenkohl, der nicht ohne Grund auf Französsisch Choux de bruxelles - Brüsseler Kohl heisst
|