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Quilt. Geschichte und Formen des Quilts

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Der Quilt

Ein Quilt ist eine besondere Art Decke, die besonders im anglo-amerikanischen Raum, insbesondere in manchen Gegenden der USA, sehr beliebt ist. Die Decke kann bis zu 2x2m groß sein und ist vielseitig verwendwar. So kann man einen Quilt als Tagesdecke für das Sofa oder das Bett, als Wandschmuck oder, um den Körper geschlungen, als Schutz vor Wind und Kälte.

Aufbau eines Quilts

Ein Quilt besteht aus aus einer Schauseite mit Patchworkarbeit (Top), dazwischen kommt eine Lage Vlies und unten eine zweite Lage Stoff, die als Rückseite dient. Zusammengehalten werden die drei Lagen durch eine spezielle Nähtechnik, dem Quilten, die durch alle drei Lagen Stoff führt und diese zusammenhält. Durch das Quilten bekommt der Quilt ein besonderes, charakteristisches platisches Muster. Die oberstes Lage besteht entweder aus einem Flickenteppich (patchwork) oder aber aus nur einem Stoff (Wholecloth Quilt).

Geschichte des Quilts

Es wird davon ausgegangen, dass die Technik des Quiltens in China erfunden wurde und sich von dort über ganz Asien bis in den vorderen Orient verbreitete. Nach Europa kam der Quilt durch die Kreuzritter, die die wärmenden Decken als Unterhemden verwendeten. Besonders in England gewann der Quilt große Beliebtheit und wurde als Kleidungsstück, Decke, Wandbehang und Teppich angefertigt.

Mit den ersten Auswandererschiffen aus England gelangte der Quilt nach Nordamerika. Da die Kolonistenfrauen meist nur mit kleinen Stoffresten quilten konnten, entwickelten sich die heute charakteristischen Patchwork-Quilts, die auch heute noch in manchen Gegenden der USA besonders beliebt sind. So haben es bspw. die Amish-People zu einer wahren Meisterschaft beim Herstellen von Patchwork-Quilts gebracht.

Für die Kolonistenfrauen war das Quilten eine Gelegenheit, sich mit anderen zu treffen und auszutauschen. Bei den sog. Quilting Bees trafen sie sich nicht nur um gemeinsam zu quilten sondern auch um Quiltmuster auszutauschen sondern auch um den neuesten Klatsch und Tratsch und alle anderen Angelegenheiten der Gemeinschaft zu besprechen.

Diese soziale Komponente des Quiltens ist auch heute noch wichtig. Auf der ganzen Welt treffen sich Menschen zum Quilten, tauschen die neuesten Muster aus und geben sich Tips zum Quilten. Daneben kommt natürlich auch die soziale Interaktion nicht zu kurz.

 

 
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