Hobby und Freizeit

Backgammon. Geschichte und Regeln von Backgammon

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Backgammon. Geschichte und Regeln von Backgammon

Backgammon gilt als ältestes Brettspiel, von dem es schriftliche Darstellungen gibt. Backgammon basiert auf dem mesopotamischen Spiel Tabula. Es wird das erste mal schriftlich in einem Epigram für den byzantinischen Kaiser Zeno (476–481 n. Chr.) erwähnt. Archäologische Ausgrabungen in Shahr-e Sukhteh (die "verbrannte Stadt") im heutigen Iran haben Backgammon-Bretter, die 5.000 Jahre alt sind, zu Tage befördert. Backgammon-Bretter wurden auch im Grab Tutenchamuns gefunden. Auch andere Malerein in ägyptischen Gräbern zeugen von der popularität des Spieles unter der ägyptischen Bevölkerung und dem ägyptischen Adel.

Die Römer entwickelten das Spiel weiter. Ein Vorläufer von Backgammon wurde noch mit drei Würfeln gespielt und hatte 12 Linien im Gegensatz zu den heutigen 24 Linien. Das römische Tabula verbreitete sich im Mittelalter über ganz Europa und wurde sowohl von den Adligen als auch der übrien Bevölkerung gerne gespielt. Nach den Kreuzzügen setzte sich unter dem Namen „Nard“ (Persisch), „Plakoto“, „Tric Trac“, „Puff“, „Tables“ etc, der direkte Vorläufer Backgammons in Europa durch. Es wurde nur noch mit 2 Würfeln gespielt.

Besonders in England war das Spiel sehr beliebt unter den Soldaten und den Bauern. Richard Löwenherz soll sogar einen Erlass gegeben haben, der es jedem, der nicht mindestens ein Ritter war, verbot, um Geld zu spielen.

Der Name "Backgammon" stammt aus dem englischen "back" (=zurück) und dem altenglischen "gamen" ("Game"=Spiel) und wurde im Jahr 1645 erstmals erwähnt Die ersten Spielregeln für Backgammon legte Edmond Hoyle etwa im Jahre 1743 fest. Seither wurden die Backgammon-Regeln immer wieder leicht abgewandelt. Die Grundzüge bleieben jedoch erhalten. Die letzte große Änderung in den Regeln erfuhr Backgammon mit der Einführung des "Doppelns" in den 1920ern. Damit wurde der Faktor Glück reduziert und gleichzeitig die Spannung erhöht.

Die letzte entscheidende Veränderung war die Einführung des Verdoppelungswürfels. In den 1920er Jahren wurde in einem New Yorker Spielclub das Doppeln erfunden, was einerseits sehr die Erhöhung der Spannung und andererseits eine Einschränkung des Faktors Glück bewirkte. Die offiziellen Backgammon-Regeln wurden vom Card and Backgammon Committee des New Yorker Racquet and Tennis ClubCard and Backgammon  Committee des New Yorker Racquet and Tennis Club im Jahr 1931 formuliert.

Backgammon-Regeln

Backgammon wird auf einem besonderen Spielbrett mit 24 Dreiecken ("Points") mit je 15 weißen und 15 schwarzen Steinen und zwei sechseitigen Würfeln gespielt. Ziel des Spiel ist es, alle Steine seiner eigenen Farbe zuerst in das sogenannte "Home-Board" zu bewegen und sie anschließend hinauszuwürfeln. Gewürfelt und gezogen wird abwechselnd. Man kann Steien der anderen Farbe schlagen. Diese werden dann in der Mitte des Spielbrettes platziert. Der Gegner darf erst wieder ziehen, wenn er alle seine Steine wieder im Spiel hat. Gewonnen hat derjenige Spieler, der als erstes alle seine Steine aus dem Brett gewürfelt hat.

Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung der Backgammon-Regeln. Die kompletten Regeln kann man beim deutschen Backgammon-Portaldeutschen Backgammon-Portal nachlesen.

 

 
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