Haushalt und Tiere

Katzenspielzeug. Einführung und Überblick zum Thema "Katzenspielzeug"

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Katzenspielzeug

Katzen spielen gerne und zwar nicht nur als kleine Katzenkinder, sondern ihr Leben lang. Dabei ist das Spielen nicht nur Zeitvertreib und Beschäftigung sondern trainiert den ganzen Bewegungsapparat der Katze. Muskeln und Sehnen bleiben geschmeidig und funktionell, so dass die Jagd auf Beute erfolgreich verlaufen kann. Besonders bei Wohnungskatzen ist das Spielen besonders wichtig, denn durch durch regelmäßiges Spielen mit Katzenspielzeug kann sie ihren Jagdtrieb befriedigen, sie bleibt fit und gesund und dankt es ihrem Besitzer.

Die Auswahl an Katzenspielzeug im Zoofachhandel ist riesengroß und beinahe unüberschaubar. Die folgende kleine Auflistung soll einen Überblick über verschiedene Typen von Katzenspielzeug geben.

  • Knistertunnel oder Rascheltunnel: Ein Schlauch mit ca. 1m Länge, in den eine knisternde Folie eingearbeitet ist, die bei jedem Schritt der Katze knistert. Das Knistern erregt die Neugier der Katzen und sie erkunden den Tunnel. Knistertunnel eignen sich auch als Versteck für Katzen. Knistertunnel oder Rascheltunnel sind besonders bei kleinen Kätzchen beliebt. Ähnlich den Knistertunneln gibt es auch Rachelsäcke.
  • Federwedel oder Lederwedel: An ihnen sind Federn bzw. Lederschnüre befestigt, denen die Katze hinterherjagen kann. Mit Federwedeln oder Lederwedeln kann man oft auch Spielmuffel begeistern, die sonst nicht für Katzenspielzeug zu haben sind.
  • Bälle: Bälle als Katzenspielzeug sind meist mit Sisal umwickelt, damit die Katze mit ihren Krallen kräftig zupacken kann. Bälle sind bei manchen Katzen besonders beliebt, da sie ihnen nach Herzenslust hinterherjagen können. Viele Katzen werfen die Bälle auch in die Luft. Neben den Sisalbällen gibt es auch Bälle mit Fellbezug , sog. "Igelbälle" aus Hartgummi oder farbige Tischtennisbälle
  • Spielmäuse: Spielmäuse sind neben den Bällen ein weiterer Klassiker unter den Katzenspielzeugen. Weshalb Katzen gerne mit Spielmäusen spielen dürfte wohl offensichtlich sein. Spielmäuse für Katzen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen von kurzhaarig bis langhaarig und in verschiedenen Größen. Da ist sicher für jede Katze etwas dabei.
  • Katzenangeln: Katzenangeln ähneln den Wedeln. Allerdings haben sie an einem Ende eine lange Schnur, ein Gummiband oder ein flexibler Stab, an dem sich meistens Federn befinden. Katzenangeln zählen zu den beliebtesten Katzenspielzeugen, nicht zuletzt wohl deshalb, weil der Mensch mit seiner Katze spielen kann, ohn sich vom Sofa erheben zu müssen.
  • Spielzeuge mit Sprungfedern: Bälle oder Mäuse, die auf Sprungfedern angebracht sind, die wiederum auf einer stabilen Basis montiert sind. Das Spielzeug schwingt durch die Feder hin und her und regt somit den Jagdtrieb der Katze an.
  • Laserpointer: Viele Katzen werden durch flackernde Lichter magisch angezogen und jagen ihnen nach, wo immer sie auf der Wand oder am Boden auftauchen. Aus diesem Grund gibt es spezielle Laserpointer als Katzenspielzeug. Diese sind jedoch nicht ungefährlich, da sie zu Augenverletzungen bei der Katze und beim Menschen führen können, wenn der gebündelte Lichtstrahl direkt in das Auge trifft. Eine Taschenlampe ist wesentlich ungefährlicher und erfüllt ihren Zweck genau so.
  • Catnip: Viele Katzenspielzeuge, besonders Spielzeuge mit einem gewissen Volumen wie Fellmäuse oder Bälle sind mit Catnip gefüllt. Diese Katzenminze ist für viele Katzen unwiderstehlich und regt sie zum Spielen an. Allerdings lässt der Reiz schnell nach, wenn sich die Katze an den Catnip-Geruch gewöhnt. Daher sollte man Catnip-Produkte nur spärlich einsetzen.
  • Selbst gemachtes Katzenspielzeug: Es muss nicht immer teuer gekauftes Katzenspielzeug sein. Meist reicht auch eine zusammengeknüllte Zeitungsseite, ein Blatt Papier, eine Schnur oder ein Wollknäuel. Allerdings ist bei solchen hausgemachten Katzenspielzeugen darauf zu achten, dass die Katze keine Papierfetzen, Wollstücke oder ähnliches verschluckt.

Bei dieser Liste an Katzenspielzeug, die keinen Anspruch an Vollständigkeit erhebt, ist sicher für jede Katze etwas dabei, das ihren Spiel- und Jagdtrieb weckt und fördert. Man sollte dabei darauf achten, nicht zu lange am Stück mit der Katze zu spielen, da sie sonst schnell ermüdet, denn auch in der Natur ist die Katze kein Hetzjäger, der stundenlang hinter seiner Beute nachhetzt sondern ein Schleichjäger, der sich an seine Beute heranschleicht und erst im letzten Moment zuschlägt. Daher sind kleinere Spieleinheiten von fünf oder zehn Minuten besser. Insgesamt sollte man mit einer Wohnungskatze täglich insgesamt mindestens 60 Minuten spielen.

 
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