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Weißwein - Einführung und Überblick |
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Weißwein aus Südamerika und SüdafrikaSüdamerikaDie beiden wichtigsten Weinbauländer Südamerikas, die auch für den deutschen Markt interessant sind, sind Chile und Argentinien. Dabei ist Chile, obwohl die Weinbaufläche nur halb so groß ist wie die Argentiniens, qualitativ der interessantere Lieferant südamerikanischer Weißweine. In Chile stand sowohl im Weinbau als auch in der Kellertechnik Frankreich Pate, bei der Bewässerungstechnik können sich die chilenischen Winzer auch heute noch auf die jahrhundertealte Gräbensysteme der Inkas verlassen. In Chile dominiert der Rotwein, jedoch sollten auch die chilenischen Weißweine beachtete werden. Die wichtigsten Weißweinsorten aus Chile sind:
In Argentinien werden hauptsächlich Cabernet Sauvignons und Pinot Noirs sowie Malbecs, Chardonnays und Gewürztraminer kultiviert. SüdafrikaJahrzehntelang durch das Apartheid-Regime verpönt, hat Weißwein aus Südafrika nun begonnen, den europäischen Markt zu erobern. In Südafrika wird zu 80% Weißwein produziert. Jedoch führt die weltweit gestiegene Nachfrage nach Rotweinen dazu, dass auch in Südafrika die Menge der hergestellten Rotweine stetig ansteigt. Vorbild für den südafrikanischen Weinbau sind seit jeher der Franzosen. Südafrika ist eigentlich das Eldorado aller Winzer: Das Klima ist ideal für Weinbau, Heisse Tage und kühle Nächte bilden die Idealvoraussetzungen für gutes Rebenwachstum. Es gibt kaum Frost in Südafrika, keinen Hagel, wenig Krankheiten. Der Boden ist fruchtbar und muss kaum gedüngt werden. Südafrika besitzt fünf Weinbaugebiete:
Die wichtigsten Weißwein-Rebsorte in Südafrika ist die Chenin Blanc-Traube, die in Südafrika Chenin Blanc Steen oder auch nur Steen genannt wird. |
