Getränke
Rotwein - Einführung und Überblick |
| Getränke |
|
Seite 16 von 18
Rotwein aus Südamerika und SüdafrikaSüdamerikaDie beiden wichtigsten Weinbauländer Südamerikas, die auch für den deutschen Markt interessant sind, sind Chile und Argentinien. Dabei ist Chile, obwohl die Weinbaufläche nur halb so groß ist wie die Argentiniens, qualitativ der interessantere Lieferant südamerikanischer Rotweine. In Chile stand sowohl im Weinbau als auch in der Kellertechnik Frankreich Pate, bei der Bewässerungstechnik können sich die chilenischen Winzer auch heute noch auf die jahrhundertealte Gräbensysteme der Inkas verlassen. Die wichtigsten Rotweinsorten aus Chile sind:
Chilenische Rotweine sind in der Regel trocken ausgebaut, voll und körperreich In Argentinien werden hauptsächlich Cabernet Sauvignons und Pinot Noirs sowie Malbecs, Chardonnays und Gewürztraminer kultiviert. SüdafrikaJahrzehntelang durch das Apartheid-Regime verpönt, hat Rotwein aus Südafrika nun begonnen, den europäischen Markt zu erobern. Allerdings spielt Rotwein aus Südafrika sowohl regional als auch international eine eher untergeordnete Rolle, da in Südafrika zu 80% Weißwein produziert wird. Jedoch führt die weltweit gestiegene Nachfrage nach Rotweinen dazu, dass auch in Südafrika die Menge der hergestellten Rotweine stetig ansteigt. Vorbild für den südafrikanischen Weinbau sind seit jeher der Franzosen. Südafrika ist eigentlich das Eldorado aller Winzer: Das Klima ist ideal für Weinbau, Heisse Tage und kühle Nächte bilden die Idealvoraussetzungen für gutes Rebenwachstum. Es gibt kaum Frost in Südafrika, keinen Hagel, wenig Krankheiten. Der Boden ist fruchtbar und muss kaum gedüngt werden. Südafrika besitzt fünf Weinbaugebiete:
Die wichtigsten Rotwein-Rebsorten in Südafrika sind:
|
