Einführung in die Welt des Rotweins und Überblick
über die wichtigsten Rotwein-Länder
Geschichte
Rotwein ist als Getränk schon seit der Antike bekannt. So
verordnete bspw. Hippokrates 400 v. Chr. Rotwein bei Störungen des Herz-Kreislaufsystems.
Jedoch war die Herstellung von Wein jedoch schon weit vor den Griechen bekannt.
So wurde in der Nähe von Damaskus eine 8000 Jahre alte Pressanlage gefunden,
die heute als ältester Beweis für die Weinherstellung in der Geschichte
gilt. Auch aus dem Iran und Mesopotamien sind jahrtausendealte Hinweise auf die
Weinherstellung bekannt. Im Christentum nekam der Rotwein schon früh eine
ganz besondere Bedeutung: Er wird beim Abendmahl als Symbol für das Blut
Christi getrunken.
Herstellung von Rotwein
Rotwein-Herstellung unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten
vn der Herstellung von Weißwein. Näheres
dazu hier.
Weinlagerung
Nach der Fasslagerung, die je nach Wein zwischen 1 und 8 Jahren
dauern kann, wird der Rotwein in Flaschen abgefüllt. In der Flasche reift
der in der Regel bis zu einem bestimmten Wein kontinuierlich weiter und wird dabei
immer besser. So kann je nach Wein und Jahrgang ein großer Wein mehrere
Jahre und sogar Jahrzente in der Flasche liegen ohne dabei an Qualität zu
verlieren sondern ganz im Gegenteil sogar an Charakter und Geschmack zu gewinnen.
Allerdings gilt diese Regel nicht für alle Weine. Besonders für den
Massenmarkt produzierte Weine erfahren keine Verbesserung bei langer Lagerung.
Wein sollte idealerweise bewegungsarm und liegend in einem dunklen
Keller lagern, dessen Temperatur konstant bei 10° bis 13° C liegt und
der eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Diese Idealvoraussetzungen bieten
heutzutage allerdings nur noch wenige Altbauhäuser, deren Keller weit unter
der Erde liegen und die einen Naturboden besitzen. Jedoch hat die Industrie bereits
Klimaschränke entwickelt, in denen der Wein von jedermann optimal gelagert
werden kann.
Rotwein und Gesundheit
Seit Längerem gilt als gesichert, dass der moderate Genuss
von Rotwein förderlich für die Gesundheit ist. Insbesondere Krebs soll
dadurch vorgebeugt werden können. Dieser vorbeugende Effekt wird hauptsächlich
dem pflanzlichen Antioxidant Resveratrol zugeschrieben, das einen Mechanismus
einleitet, an dessen Ende Krebszellen zerstört werden.
Rotweingenuss in Maßen soll auch blutdrucksenkend wirken
und der Arterienverkalkung vorbeugen, da der enthaltene Alkohol Venen und Gefäße
weitet.
Drei bis vier mal die Woche ein Glas Rotwein wird als optimal
wirksame Menge empfohlen. Bei einem weit höheren Konsum verschwindet nicht
nur der Nutzeffekt, sondern es steigt sogar das Risiko, an Krebs zu erkranken.
Außerdem steigt natürlich mit jedem Glas zusätzlich die Gefahr,
an Alkoholismus zu erkranken.
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