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Augenlaser LASIK. Einführung und Überblick zum Thema Augenlaser und LASIK

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Augenlaser und LASIK

LASIK (Laser In Situ Keratomileusis) ist eine spezielle Methode, das Auge bzw. die Hornhaut mittels eines Augenlasers zu operieren um damit dauerhaft Fehlsichtigkeit zu korrigieren.

LASIK ist die populärste Methode, das Auge mit einem Augenlaser zu operieren. Daneben gibt es noch verschiedene andere Methoden wie PRK (Photorefraktive Keratektomie) und LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) dessen Weiterentwicklung EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis). Der Vorteil der LASIK-Methode des Augenlasern ist, dass der Patient sofort scharfe Sicht hat und die Operation in der Regel vollkommen schmerzfrei abläuft.

Vorgehensweise bei der LASIK-Operation

Bei einer Augenlaser-Operation nach der LASIK-Methode wird zunächst das Auge mit einem Saugring fixiert. Anschließend wird mit einem Präzissionsmesser eine dünne Schicht der Hornhaut (ca. 0,16mm) teilweise eingeschnitten und wie ein Buchdeckel weggeklappt wobei das Hornhautinnere freigelegt wird.

Die unter dem Deckel, dem sogenannten "flap", liegenden tieferen Hornhautschichten werden mit einem Excimer-Laser modelliert. Dabei wird bei Kurzsichtigkeit die Hornhaut im Zentrum abgeflacht, bei Weitsichtigkeit ringförmig abgetragen. Eine evtl. bestehende Hornhautverkrümmung wird während der Behandlung ebenfalls mitbehandelt und der Kugelform angenähert.

Nach der Korrektur der tieferen Hornhautschichten durch den Augenlaser wird der Flap wieder zurückgeklappt. Dieser haftet sofort von selbst wieder und schützt die Wunde als körpereigenes Pflaster. Die anschließende Wundheilung verläuft in aller Regel schnell und schmerzfrei. Der Patient erreicht rasch seine volle Sehkraft und muss nur wenige Nachuntersuchungstermine wahrnehmen.

LASIK-Operationen lassen sich meistens ambulant durchführen. Die meisten LASIK-Zentren und Klinikenbieten bieten die Augenlaser-OP aber auch stationär an.

Risiken und Kosten einer LASIK-OP

Die Risiken bei einer Augenlaser-Behandlung sind sehr gering. Die Komplikationsrate bei einer LASIK-Behandlung liegt bei unter 1%. Trotzdem kann man wie bei allen medizinischen Eingriffen ein Restrisiko nie ausschließen. Zu den Risiken einer Augenlaser-Behandlung zählen u.a. Augeninfektionen, erhöhter Blendungsempfindlichkeit, Bildverzerrungen, Unter- und Überkorrekturen durch den Laser, sowie Fehlkorrekturen, die einen zweiten Eingriff erforderlich machen. In seltensten Fällen kann es zu einer Verschlechterung der Sehschärfe kommen. Das Risiko, an einem solchen Eingriff zu erblinden, ist nahezu ausgeschlossen.

Die Kosten betragen je nach Verfahren und durchführender Klinik zwischen €1.500 und €2.200 pro Auge. Dabei werden die Nachuntersuchungen extra berechnet. Die Krankenkassen zahlen eine Augenlaser-Behandlung nicht!

LASIK-OP in der Türkei?

Einige Augenkliniken und LASIK-Zentren bspw. in Südafrika und in der Türkei, besonders in Istanbul, bieten eine LASIK-Behandlung für beide Augen zusammen für ca. € 1.000 an. Das ist im Vergleich zu deutschen Augenlaserzentren, bei denen der gleiche Eingriff mehr als das doppelte kostet, ein echtes Schnäppchen. Doch die Stiftung WarentestStiftung    Warentest warnt vor solchen Augenlaser-Schnäppchen in der Türkei und in anderen Ländern. Ein ausführliches Vorgespräch sowie die Aufklärung über mögliche Risiken ist in solchen LASIK-Zentren im Ausland seltenst gegeben. Außerdem werden bei vielen Kliniken im Ausland Gespräche nur auf Englisch geführt.

Seinen Augen zuliebe sollte man also besser auf eine Augenlaser-Behandlung in der Türkei und anderen Ländern verzichten und lieber eine deutsche Fachklinik aufsuchen. Adressen gibt es u.a. beim Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V.Verband    der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive    Chirurgie e.V.

 

 
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