Gesellschaft und Politik

Weihnachtsgebäck. Einführung und Überblick zum Thema 'Weihnachtsgebäck'

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Weihnachtsgebäck

Weihnachtsgebäck gehört hier zu Lande zu Weihnachten wie der Weihnachtsmann und die Krippe.  Weihnachstgebäck ist meistens ein süßes Gebäck mit allerlei weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Anis, Nelken usw.

Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen sind kleine Gebäckstücke, die entweder mit Formen ausgestochen (z.B. Zimtsterne) werden, in Modeln geformt, aufgespritzt oder von Hand geformt wie bspw. Vanillekipferl.

Bekannte Weinhachtsplätzchen sind z.B.:

  • Spekulatius (Butter-, Mandel- oder Gewürzspekulatius): Wurde ursprünglich als Andenken an den Bischof Nikolaus von Myra in speziellen Formen in Westfalen und den Niederlande gebacken.
  • Zimtsterne
  • "Spitzbuben": Weihnachtsgebäck aus dem Schwäbischen. Bestehend aus zwei Mürbeteigplätzchen in deren Mitte sich süße Marmelade befindet
  • Vanillekipferl
  • Zimtsterne

Lebkuchen

Lebkuchen (auch Pfefferkuchen genannt) ist ein Gebäck, das meist mit Honig an Stelle von Zucker gesüßt wird. Dazu enthält der Lebkuchen eine Reihe exotischer Gewürze (Zimt, Nelken, Anis, Kardamom, Koriander, Ingwer, Muskat), die ihm seinen besonderen Geschmack geben. Als Treibmittel wird nicht Hefe sondern Hirschhornsalz und/oder Pottasche verwendet. Oft werden Lebkuchen mit Schokoladenguss oder Puderzuckerguss überzogen und dem Teig oft gemahlene Nüsse, Mandeln, Zitronat und Orangeat hinzugefügt.

Geschichte der Lebkuchen

Der Name 'Lebkuchen' geht nicht auf 'Leben' sondern auf das lateinische libum (Fladen, Opferkuchen) zurück. Vorläufer des Lebkuchens dienten früher als in Klöstern als Fastenspeise und wurden nicht nur zu Weihnachten sondern auch zu Ostern gegessen. Dazu wurde von den Mönchen oft starkes Bier getrunken.

Lebkuchen in der heutigen Form wurden in fränkischen Klöstern erfunden. Mönche waren auch die ersten, die den Lebkuchenteig auf Oblaten setzten und ihn dann buken. Da zur Herstellung von Lebkuchen allerlei exotische Gewürze benötigt wurden, wurden vor allem große Städte und Handelszentren wie bspw. Nürnberg.

Der Name "Pfefferkuchen" geht übrigens nicht darauf zurück, dass im Lebkuchen Pfeffer enthalten ist, sondern darauf, dass man in früheren Zeiten alle exotischen Gewürze pauschal als "Pfeffer" bezeichnet hat.

Die bekanntesten Lebkuchen sind sicher die Nürnberger Lebkuchen. Aber auch Aachener Printen, Basler Leckerli , Arzberger Lebkuchen, der Moppen und Pulsnitzer Pfefferkuchen sind bekannte Lebkuchen-Variationen.

Christstollen

Der Christstollen, der aus Hefeteig hergestellt wird, symbolisierte ursprünglich das eingewickelte Jesuskind. Er wird heute als Mandel-, Butter-, Marzipan-, Persipan-, Nuss- oder Quarkstollen angeboten. Der bekannteste Christstollen ist der so genannte Dresdner Stollen, der nach einem genau vorgegebenen Rezept gebacken wird.

Weitere Gebäcke und weihnachtliche Süßigkeiten

Neben den o.g. Weihnachtsgebäcken gibt es viele verschiedene, zum Teil regional unterschiedliche, Weihnachtgebäcke und -süßigkeiten. Dazu zählen u.a. Früchtebrot, Birnenbrot, das schwäbische Hutzelbrot Linzertorte oder der italienische Panettone. Auch der Bratapfle erfreut sich in der Advents- und Weihnachtszeit großer Beliebtheit.

 

 
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