Wildkräuter

Einführung und Überblick zum Thema Wildkräuter

Einführung und Überblick zum Thema Wildkräuter
Bild © "Jörg Klemme, Hamburg", pixelio

Ernährung
Alternative Ernährungsformen
Diätetik und Fehlernährungen
Ernährung im Alter
"Novel Food"
Vitamine
Mineralstoffe
Ballaststoffe
Bio-Lebensmittel und Bio-Siegel
Lebensmittelkennzeichnung
Allergenkennzeichnung
Lebensmittelallergien
Lebensmittelzusatzstoffe
Lebensmittelschadstoffe
Lebensmittelvergiftungen
Purine
Konservierungsverfahren
Getreide und Mehl
Brot
Fleisch
Rezepte für den Römertopf
Kobe-Beef
Bratwurst
Fisch
Geflügel
Eier
Wild und Wildgeflügel
Milch und Milcherzeugnisse
Käse
Raclette
Äpfel
Birnen
Erdbeeren
Himbeeren
Brombeeren
Kirschen
Melonen
Mandarinen
Grapefruits
Rhabarber
Gemüse
Suppen
Saucen
Blattsalat
Sauerkraut
Grünkohl
Rote Beete
Spargel
Lachs
Räucherlachs
Krustentiere
Hummer
Austern
Kaviar
Jakobsmuscheln
Miesmuscheln
Sushi
Hering
Pasta
Pizza
Pasteten, Terrinen, Galantinen
Quiche und Tarte
Pies
Knoblauch
Pilze
Küchenkräuter
Wildkräuter
Bärlauch
Gewürze
Salz
Pfeffer
Safran
Olivenöl
Essig
Aceto Balsamico Tradizionale
Senf
Würzsoßen
Marmelade, Konfitüre und Gelee
Zucker
Honig
Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
Speiseeis
Cremespeisen, Pudding und Aufläufe
Teige und Massen
Schokolade

Getränke

Küchen der Welt

Küchentechnik

Sport & Fitness

Gesundheit und Schönheit

Ausbildung und Beruf

Gesellschaft und Politik

Hobby und Freizeit

Computer und Technik

Haushalt und Tiere

Reise und Erholung


Sitemap

Weitere Angebote

Französischer Wein

Darts

Besser Kochen

Welt des Genusses

Napoleonische Uniformen







 

Wildkräuter - Vorkommen, Ernte und Verwendung einiger verbreiteten Wildkräuter

Die Natur ist reich an wildwachsenden Kräutern, die richtige Delikatessen sind, wenn man es weiß. Viele dieser Wildkräuter wie Bärlauch, Brennessel, Giersch, Brunnenkresse oder Löwenzahn werden heutzutage oft nur noch als unnützes Unkraut angesehen, dabei sind sie durchaus schmackhaft und viele von ihnen auch noch gesund.

Brennessel

Vorkommen: Brennessel wächst beinahe überall bevorzugt auf feuchten, humusreichen Böden.

Ernte: Es werden die Blätter der Brennessel geerntet. Je jünger die Blätter desto intensiver und besser der Geschmack. Beim ernten unbedingt Handschuhe und entsprechende Kleidung tragen da es sonst "brennt".

Verwendung: Damit die Brennessel nicht mehr brennt sollte sie vor dem Rohverzehr einige Minuten in wares Wasser gelegt werden. Auch das Kleinhacken mindert das Brennen. Beim Trocknen, Kochen oder Blanchieren geht die Brennwirkung komplett verloren.
Frische kleingehackte Blätter kann man unter den Salat mischen oder auch in eine Kräuterbuttermischung geben. In der Medizin wird Brennesseltee als harntreibend, appetitanregend und durchblutungsfördernd geschätzt. Für einen Brennesseltee werden frische oder getrocknete Blätter mit heißem Wasser überbrüht und 10 Minuten ziehengelassen. In der Kosmetik wird die Brennessel zur Herstellung von Haar- und Gesichtswasser und für Shampoo verwendet.

Brunnenkresse

Vorkommen: Brunnenkresse wächst wild am Uferbereich sauberer und klarer Gewässer.

Ernte: Es werden hauptsächlich die Blätter der Brunnenkresse verwendet aber auch die Blüten der Pflanze sind essbar und eignen sich besonders gut als Dekoration.

Verwendung: Brunnenkresse eignet sich als Brotbelag, in Salaten, im Kräuterquark oder in Kräutersoßen. Medizinisch hilft Brunnenkresse zur Anregung des Stoffwechsels bei Rheuma, Gallenfluß sowie bei der Bekämpfung von Haarausfall, Pickeln und Mitessern.

Gänseblümchen

Vorkommen: Gänseblümchen wachsen auf Wiesen und am Wegesrand. Sie hat wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen.

Ernte: Die Blätter und Blüten des Gänseblümchens können von März bis September geerntet werden.

Verwendung: Blätter und Blüten eignen sich als Butterbrotbelag oder als Zutat für einen Salat. Medizinisch wirkt das Gänseblümchen stoffwechselanregend, stark blutreinigend und entgiftend.

Giersch

Giersch, auch Geißfuß genannt, gilt als das älteste Wildgemüse. Bereits im 16. Jh. wurde es von der armen Landbevölkerung als gesundes Gemüse verzehrt, da er reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Später wurde Giersch durch den Spinat abgelöst.

Vorkommen: Giersch wächst beinahe überall und meist in rauhen Mengen. Er ist ein echtes "Unkraut" das sich rasant vermehrt und das man kaum loskriegt.

Ernte: Die jungen Blätter kann man von April bis Oktober, die Blüten von Juni bis August sammeln. Beim Sammeln ist darauf zu achten, dass der Blattstängel im Querschnitt dreieckig ist, denn er hat einige ungenießbare Doppelgänger.

Verwendung: Giersch kann man mit anderen Wildkräuter zu einem Wildkräutersalat zusammenstellen. Auch eine Gierschlimonade lässt sich aus dem Geißfuß herstellen. Zusammen mit Brenn- oder Taubnesseln lässt er sich auch als Spinatersatz zubereiten. Außerdem gibt er Risotto, Kräuterquark und Kräutersoßen einen fein-würzigen Geschmack.

Löwenzahn

Vorkommen: Löwenzahn wächst auf Wiesen oder am Wegesrand

Ernte: Geerntet werden die Blattrosetten und jungen Blätter von März bis April, die Knospen im April und die Blüten und Stengel während der Blüte von April bis Mai

Verwendung: In der Küche werden die Blätter des Löwenzahns meist als Salat verwendet, oft zusammen mit gerösteten Speckwürfeln. Die Knospen des Löwenzahns kann man in Essig und Gewürzen als "falsche Kapern" einlegen. Medizinisch gilt Löwenzahn als blutreinigend und aufgrund der darin enthaltenen Bitterstoffe verdauungsfördernd und leberstärkend. Er besitzt außerdem viele Vitamine und Ballaststoffe.


Diesen Artikel bookmarken bei...
del.icio.us YiGGMister WongGoogleYahoo MyWebFurlFolkd Linkarena oneview WebnewsBlinkList

Sie möchten diesen Artikel verlinken? Dann benutzen Sie einfach diesen Code:

Bitte bewerten Sie diesen Artikel (1 = sehr gut, 6 = ungenügend):
1 2 3 4 5 6


Die Bilder stammen, soweit nicht anders angegeben, aus den kostenlosen Bilddatenbanken Pixelquelle, stock.xchng und Photocase.de. Sämtliche Rechte liegen bei den jeweiligen Fotografen, bei denen wir uns recht herzlich für die Überlassung der Bilder bedanken.
Das Einbinden der Bilder von diesem Server auf fremden Seiten, das sogenannte Hotlinking, ist VERBOTEN! Wenn Sie es trotzdem tun, dann wundern Sie sich nicht, wenn nicht das gewünschte Ergebnis auf Ihren Seiten erscheint und Sie evtl. überraschte, zornige oder sogar angeekelte Reaktionen Ihrer Besucher erhalten. Wundern Sie sich ebenfalls nicht, wenn Sie ggf. Post von einem Anwalt bekommen.


© 2005 - 2008 www.netzwissen.com Contact

 

Fantasyshop | Kontaktlinsen | Geburtstagsgeschenke Shop | Weine Im Netz | Autotunershop | Buddelschiffe & Flaschenschiffe online kaufen | Tolle Shirts zu Spitzenpreisen |