Quiche und Tarte

Einführung und Überblick zum Thema 'Quiche und Tarte'

Quiche und Tarte
Bild © "mfrietsch", stock.xchng

Ernährung
Alternative Ernährungsformen
Diätetik und Fehlernährungen
Ernährung im Alter
"Novel Food"
Vitamine
Mineralstoffe
Ballaststoffe
Bio-Lebensmittel und Bio-Siegel
Lebensmittelkennzeichnung
Allergenkennzeichnung
Lebensmittelallergien
Lebensmittelzusatzstoffe
Lebensmittelschadstoffe
Lebensmittelvergiftungen
Purine
Konservierungsverfahren
Getreide und Mehl
Brot
Fleisch
Rezepte für den Römertopf
Kobe-Beef
Bratwurst
Fisch
Geflügel
Eier
Wild und Wildgeflügel
Milch und Milcherzeugnisse
Käse
Raclette
Äpfel
Birnen
Erdbeeren
Himbeeren
Brombeeren
Kirschen
Melonen
Mandarinen
Grapefruits
Rhabarber
Gemüse
Suppen
Saucen
Blattsalat
Sauerkraut
Grünkohl
Rote Beete
Spargel
Lachs
Räucherlachs
Krustentiere
Hummer
Austern
Kaviar
Jakobsmuscheln
Miesmuscheln
Sushi
Hering
Pasta
Pizza
Pasteten, Terrinen, Galantinen
Quiche und Tarte
Pies
Knoblauch
Pilze
Küchenkräuter
Wildkräuter
Bärlauch
Gewürze
Salz
Pfeffer
Safran
Olivenöl
Essig
Aceto Balsamico Tradizionale
Senf
Würzsoßen
Marmelade, Konfitüre und Gelee
Zucker
Honig
Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
Speiseeis
Cremespeisen, Pudding und Aufläufe
Teige und Massen
Schokolade

Getränke

Küchen der Welt

Küchentechnik

Sport & Fitness

Gesundheit und Schönheit

Ausbildung und Beruf

Gesellschaft und Politik

Hobby und Freizeit

Computer und Technik

Haushalt und Tiere

Reise und Erholung


Sitemap

Weitere Angebote

Französischer Wein

Darts

Besser Kochen

Welt des Genusses

Napoleonische Uniformen







 

Quiche und Tarte

Quiche

Eine Quiche (Vom lothringischen Wort für Kuchen) ist eine Art pikante Torte, bestehend aus einem Boden aus Mürbe- oder Blätterteig (früher Brotteig) und einer Füllung, die aus Milch und/oder Sahne Eiern und diversen Zutaten besteht. Die Quiche wird in einer speziellen runden Quicheform oder einer runden Springform gebacken.

Die bekannteste Form der Quiche ist die Quiche Lorraine, eine Specktorte aus Elsass-Lothringen. Bei der orginal Quiche Lorraine besteht die Füllung nur aus geräuchertem Speck und einem Guß aus Schmand bzw. Creme Fraiche und Eiern. Zwiebeln gehören ebensowenig in eine orginal Quiche Lorraine wie etwa Käse. Werden der Quiche Lorraine Zwiebeln zugegeben, dann spricht man strenggenommen von einer Quiche Alsacienne.

Es gibt unzählige Varianten von Quiches, der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Es gibt Quiches mit Spinat, Lauch, Tomaten, Mangold, verschiedenen Fleisch und Käsen und auch mit Fischen und Meeresfrüchten. Quiches können warm und kalt und als Vorspeise oder als Hauptgang gegessen werden.

Rezept Quiche Lorraine

Mürbeteig
200 g Mehl
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
etwas kaltes Wasser.

Belag
250 g durchwachsener Speck in dünnen Scheiben
1 EL Butter
3 Eier
200 g Sahne
100 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer
Muskat
1 Messerspitze Cayennepfeffer.

Aus den Zutaten, die möglichst kalt sein sollten, rasch einen Mürbeteig herstellen. Eine Kugel formen, in Klarsichtfolie einpacken und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank kühl stellen.

Teig ausrollen und eine eingefettete Springform oder Quicheform damit auskleiden. Auf den Teig Backpapier legen und dieses mit getrockneten Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen o.ä. ) beschweren. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180-200°C 15 Minuten vorbacken (Blindbacken). Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen.

In der Zwischenzeit Speck in Streifen schneiden und in Butter glasig dünsten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Eier, Sahne, Crème fraîche mit dem Schneebesen glattrühren und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Cayennepfeffer abschmecken. Speck unterrühren.

Den Guss auf den vorgebackenen Teig gießen und bei 180-200°C weitere 20-30 Minuten backen, bis der Guss vollständig gestockt ist und eine goldbraune Farbe hat. Vor dem Anschneiden 5 Minuten im ausgeschalteten Backofen ruhen lassen.

Tarte

Eine Tarte ist eine Art verkehrtherum gebackene Quiche, bei der sich der Teig beim Backen oben befindet. Tartes sind im Gegensatz zu Quiches meist süß. Es gibt jedoch auch einige pikante Tartes. Als Teig für Tartes wird meistens Mürbeteig oder Blätterteig verwendet.

Die bekannteste Tarte ist die Tarte Tatin, ein Apfelkuchen mit karamlisierten Äpfeln auf einem Mürbeteigboden. Um die Erfindung der Tarte Tatin durch die Schwestern Tatin vom "l'Hotel Tatin" in der Sologne Region in Frankreich ranken sich einige Geschichten. Die folgende stellt die offizielle Geschichte von der offiziellen Tarte Tatin Website (http://www.tarte-tatin.com) dar:

Während sich die jüngere Schwester Caroline Tatin um den Service und um die Gäste kümmerte, war die ältere Schwester Stéphanie in der Küche tätig. Stéphanie war fleissig und eine großartige Köchin aber nicht besonders klug. Ihre Spezialität war ein Apfelkuchen mit karamelisierten Äpfeln und einem knusprigen Boden. Eines Tages während eines besonders hektischen Mittagsservices füllte Stéphanie die Zutaten für ihren Apfelkuchen verkehrt herum in die Form, so dass der Boden oben und die Äpfel und Zucker unten lagen. Trotz ihres Missgeschickes servierte sie die Tarte ohne sie auch nur auskühlen zu lassen. Die Gäste waren begeistert und der Rest ist Geschichte...

Tarte Tatin (Original Rezept von http://www.tarte-tatin.com)

Füllung:
150 gr. Butter
125 gr. Zucker
1 kg Äpfel

Teig:
60 gr. Butter oder Margarine
60 gr. Zucker
1 Ei
1 TL Backpulver
150 gr Mehl

Aus den Zutaten für den Teig rasch einen Mürbeteig herstellen, in Klarsichtfolie einpacken und mindesten 30 Minuten im Kühlschrank kühlstellen.

Springform oder runde feuerfeste Form mit 24cm Durchmesser mit der Butter einstreichen. Dann mit dem Zucker bestreuen.

Äpfel schälen, entkernen und je nack Größe in Viertel oder Sechstel schneiden. Auf dem Zucker anrichten. Die Form bei kleiner Hitze auf eine heisse Herdplatte stellen, so dass Butter und Zucker schmelzen können. Sobald der Zucker anfängt zu karamellisieren, die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und bei ca. 180-200°C ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Mürbeteig in eine runde Form ausrollen, die etwas größer ist als die Backform.

Die Form aus dem Ofen nehmen und die Teigplatte auf die Äpfel legen und am Rand gut festdrücken. Vorsicht! Die Form und die Äpfel sind heiss! Anschließend die Form wieder in den Ofen schieben und für weitere 15 Minuten backen.

Nach dem Backen die Form aus dem Ofen nehmen und die Tarte Tatin für einige Minuten in der Form ruhen lassen. Dann eine Servierplatte auf den Teigdeckel legen und die Form mit einem schnellen Schwung umdrehen, so dass der Teig sich nun unten befindet. Aus der Form lösen und möglichst sofort servieren.

Zur original Tarte Tatin wird nichts dazu gereicht. Wer es trotzdem tun möchte, kann neben der Tarte einen Klacks glattgerührte Crème fraîche mit etwas Zucker und Zitronenzeste oder auch eine Kugel Vanilleeis geben.

 


Diesen Artikel bookmarken bei...
del.icio.us YiGGMister WongGoogleYahoo MyWebFurlFolkd Linkarena oneview WebnewsBlinkList

Sie möchten diesen Artikel verlinken? Dann benutzen Sie einfach diesen Code:

Bitte bewerten Sie diesen Artikel (1 = sehr gut, 6 = ungenügend):
1 2 3 4 5 6


Die Bilder stammen, soweit nicht anders angegeben, aus den kostenlosen Bilddatenbanken Pixelquelle, stock.xchng und Photocase.de. Sämtliche Rechte liegen bei den jeweiligen Fotografen, bei denen wir uns recht herzlich für die Überlassung der Bilder bedanken.
Das Einbinden der Bilder von diesem Server auf fremden Seiten, das sogenannte Hotlinking, ist VERBOTEN! Wenn Sie es trotzdem tun, dann wundern Sie sich nicht, wenn nicht das gewünschte Ergebnis auf Ihren Seiten erscheint und Sie evtl. überraschte, zornige oder sogar angeekelte Reaktionen Ihrer Besucher erhalten. Wundern Sie sich ebenfalls nicht, wenn Sie ggf. Post von einem Anwalt bekommen.


© 2005 - 2008 www.netzwissen.com Contact

 

Kontaktlinsen | Auto Tuning | Sneaker Shop | Nordicshop | Sat Ausstattung | Sexshop. Sexspielzeug, Dildos, Dessous und mehr | Laufschuhe, Joggingschuhe, Sportausrüstung und mehr |