Hummer

Einführung und Überblick zum Thema 'Hummer'

Hummer
Bild © "lumix2004", stock.xchng

Ernährung
Alternative Ernährungsformen
Diätetik und Fehlernährungen
Ernährung im Alter
"Novel Food"
Vitamine
Mineralstoffe
Ballaststoffe
Bio-Lebensmittel und Bio-Siegel
Lebensmittelkennzeichnung
Allergenkennzeichnung
Lebensmittelallergien
Lebensmittelzusatzstoffe
Lebensmittelschadstoffe
Lebensmittelvergiftungen
Purine
Konservierungsverfahren
Getreide und Mehl
Brot
Fleisch
Rezepte für den Römertopf
Kobe-Beef
Bratwurst
Fisch
Geflügel
Eier
Wild und Wildgeflügel
Milch und Milcherzeugnisse
Käse
Raclette
Äpfel
Birnen
Erdbeeren
Himbeeren
Brombeeren
Kirschen
Melonen
Mandarinen
Grapefruits
Rhabarber
Gemüse
Suppen
Saucen
Blattsalat
Sauerkraut
Grünkohl
Rote Beete
Spargel
Lachs
Räucherlachs
Krustentiere
Hummer
Austern
Kaviar
Jakobsmuscheln
Miesmuscheln
Sushi
Hering
Pasta
Pizza
Pasteten, Terrinen, Galantinen
Quiche und Tarte
Pies
Knoblauch
Pilze
Küchenkräuter
Wildkräuter
Bärlauch
Gewürze
Salz
Pfeffer
Safran
Olivenöl
Essig
Aceto Balsamico Tradizionale
Senf
Würzsoßen
Marmelade, Konfitüre und Gelee
Zucker
Honig
Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
Speiseeis
Cremespeisen, Pudding und Aufläufe
Teige und Massen
Schokolade

Getränke

Küchen der Welt

Küchentechnik

Sport & Fitness

Gesundheit und Schönheit

Ausbildung und Beruf

Gesellschaft und Politik

Hobby und Freizeit

Computer und Technik

Haushalt und Tiere

Reise und Erholung


Sitemap

Weitere Angebote

Französischer Wein

Darts

Besser Kochen

Welt des Genusses

Napoleonische Uniformen







 

Hummer

Hummer (Lat. Homarus) sind eine Gattung aus der Familie der Hummerartigen (Nephropidae). Sie kommen in allen Weltmeeren vor. Die bekanntesten Arten sind der Amerikanische Hummer (Homarus americanus), der an der amerikanischen Ostküste (v.a. vor den Neuengland-Staaten) und an der Ostküste Kanadas lebt, und der Europäische Hummer (Homarus gammarus), der von Skandinavien bis hinunter nach Spanien und dem Miteelmeer vorkommt. Der sog. Norwegische Hummer zählt biologisch zu einer anderen Art der Hummerartigen. Er wird auch Kaisergranat genannt und gilt, wie der Hummer, als Delikatesse.

Hummer leben im Sommer in flachem felsigen Wasser, ziehen sich jedoch im Winter auf Tiefen bis zu 50m zurück.

Hummer werden vorwiegend im Sommer mit sog. 'Hummerfallen' gefangen. Hummerfallen sind Körber aus Draht, in die die Hummer, angelockt von Ködern, hineinkommen aber nicht mehr entfliehen können. Da tote Hummer schnell Giftstoffe enwtickeln, die zu Lebensmittelvergiftungen führen, werden die gefangenen Hummer nicht getötet. Es werden ihnen lediglich die kräftigen Scheren zusammengebunden, damit sie sich und andere Hummer während des Transportes nicht verletzen können.

Hummer als Delikatesse

Früher galt Hummer als Arme-Leute-Essen, so groß war ihr vorkommen. Besonders für Dienstboten und Hauspersonal war Hummer ein billiges Grundnahrungsmittel. In einem der ersten Streiks der Geschichte soll das Hauspersonal an der amerikanischen Ostküste sogar durchgesetzt haben, dass ihnen Hummer nicht mehr als dreimal die Woche serviert wird.

Durch die Überfischung und Verschmutzung der Meere ist Hummer jedoch in vielen Gegenden rar und deshalb entsprechend teuer geworden. Heute gilt Hummer zusammen mit anderen Lebensmitteln wie Kaviar oder Champagner als Inbegriff der gehobenen Küche der feinen und reichen Gesellschaftsschicht. Nur an der amerikanischen Ostküste ist Hummer nach wie vor so etwas wie ein Alltagsessen.

Wegen der o.g. Gründe wird roher Hummer fast ausschließlich lebend verkauft. Beim Kauf lebender Hummer sollte man darauf achten, dass der Hummer noch kräftig Beine und Scheren bewegt. Vom Kauf eines sich träge oder gar nicht mehr bewegender Hummer ist abzuraten.

Trotz aller Proteste von diversen Tierschutzorganisationen wird in Deutschland Hummer immer noch dadurch getötet, in dem man ihn kopfüber in einen kochenden Fond aus Wasser, Gewürzen, verschiedenen Gemüsen, Knoblauch und Weißwein steckt. Andere Methoden, wie den Hummer mit einem gezielten Stich mit einem Messer in den Kopf, zu töten, sind hierzulande verboten. Diese Methode, Hummer im kochenden Wasser zu töten, ist umstritten und wird oft als grausam bezeichnet. Jedoch sagt eine neuere norwegische Studie, dass der Hummer aufgrund seines verkleinerten Zentralnervensystems nicht in der Lage sei, Schmerz zu empfinden.

Trotz allem ist es jedoch empfehlenswert, die Hummer einzeln in den Kochtopf zu stecken, damit er durch das kochende Wasser sofort betäubt wird. Wenn mehrere Hummer zusammen in den Topf getan werden kühlen sie das Wasser ab und es hat nicht mehr die richtige Temperatur, um die Tiere sofort zu betäuben.

Hummer verändern ihre Farbe beim Kochen von schwarzblau zu knallig rot. Der Grund hierfür ist, dass beim Kochen Farbpigmente freigesetzt, die Licht aus dem blauen und grünen Farbspektrum absorbieren und nur rotes Licht reflektieren.

Die Garzeit ist je nach Größe und Gewicht des Hummer unterschiedlich. Ein 500 gr. schwerer Hummer braucht ca. 12 Minuten, ein 1kg Hummer ca. 22 Minuten und ein 3kg Tier braucht ca. 40 Minuten, bis er vollständig durchgegart und das begehrte Schwanzfleisch durchgängig weiß und fest ist.

Vom gekochten Hummer ist nur das Fleisch im Schwanzstück, den Scheren, den Beinen und den Scherengelenken genießbar. Aus den Schalen (Karkassen) des Hummers werden Suppen, Saucen oder die rote Hummerbutter hergestellt. Einen Hummer fachgerecht zu zerlegen oder gar am Tisch zu zerlegen und zu essen braucht einiges an Übung. Um das Zerlegen und das Essen eines Hummers zu erleichtern, gibt es spezielles Hummerbesteck, wie die Hummerzange, mit der der Panzer aufgebrochen wird oder die lange, dünne Hummergabel, mit der man das köstliche Scherenfleisch auslösen kann.

Diesen Artikel bookmarken bei...
del.icio.us YiGGMister WongGoogleYahoo MyWebFurlFolkd Linkarena oneview WebnewsBlinkList

Sie möchten diesen Artikel verlinken? Dann benutzen Sie einfach diesen Code:

Diesen Artikel haben bis jetzt 1 Personen bewertet. Die Durchschnittsnote liegt bei: 3
Bitte bewerten Sie diesen Artikel (1 = sehr gut, 6 = ungenügend):
1 2 3 4 5 6


Die Bilder stammen, soweit nicht anders angegeben, aus den kostenlosen Bilddatenbanken Pixelquelle, stock.xchng und Photocase.de. Sämtliche Rechte liegen bei den jeweiligen Fotografen, bei denen wir uns recht herzlich für die Überlassung der Bilder bedanken.
Das Einbinden der Bilder von diesem Server auf fremden Seiten, das sogenannte Hotlinking, ist VERBOTEN! Wenn Sie es trotzdem tun, dann wundern Sie sich nicht, wenn nicht das gewünschte Ergebnis auf Ihren Seiten erscheint und Sie evtl. überraschte, zornige oder sogar angeekelte Reaktionen Ihrer Besucher erhalten. Wundern Sie sich ebenfalls nicht, wenn Sie ggf. Post von einem Anwalt bekommen.


© 2005 - 2008 www.netzwissen.com Contact

 

Haustierbedarf | Sportgeraete | Heisse Spielzeuge | Trendsport | Trendshop | Kindermode und Kinderbekleidung | Lauftraum - Alles für Läufer |