Ernährung und Lebensmittel

Grapefruit - Einführung und Überblick zum Thema 'Grapefruit'

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Einführung und Überblick zum Thema 'Grapefruit'

Grapefruits sind Zitrusfrüchte. Sie entstammt aus einer zufälligen Kreuzung aus Orangen und Pampelmusen. Die Heimat der Grapefruits ist wahrscheinlich die Karibik. Dort wurde sie 1750 das erste Mal auf Barbados schriftlich erwähnt. Im Jahr 1789 wurde sie auch als eine weit verbreitete Pfalnze auf Jamaica erwähnt. Von den karibischen Inseln kam die Grapefruit in die USA, wo sie besonders in den Südstaaten, vor allem in Florida und Texas, kultiviert wurde. Heute werden Grapefruits in fast allen subtropischen Ländern der Welt angebaut. Die USA sind der Hauptproduzent der Grapefruit, mit Plantagen in Florida und Texas. Hauptproduzenten für Europa sind Israel, Zypern und Spanien.

Grapefruits haben eine gelbe Schale wobei einige rotfleischige Arten auch einen rötlichen Anflug auf der Schale aufweisen können. Das in Segmente unterteilte Furchtfleisch ist bitter. Die Segmente der Grapefruit sind miteinander verwachsen, so dass sie sich, anders als bspw. bei einer Orange oder Mandarine, nur schlecht in Segmente teilen lässt. Die Farbe des Fruchtfleisches der Grapefruit variiert je nach Sorte von einem hellen gelb bis hin zu einem tiefen Rubinrot. Kommerzielle Sorten sind meist kernlos.

Es gibt verschiedene Sorten Grapefruits. Zu den bekanntesten zählen die hellfleischigen Duncan, Foster, Marsh, Oroblanco und Paradise Navel und die rotfleischigen Redblush, Rio Red, Star Ruby und Flame. Die Sorte Sweetie, eine Kreuzung aus Grapefruit und Pampelmuse, die 1984 vom Citrus Marketing Board in Israel auf den Markt gebracht wurde, weist alle Merkmale einer Grapefruit auf, ist aber süß im Geschmack.

Grapefruits werden besonders als Frühstücksfrucht geschätzt. Sie werden meistens halbiert und das Fruchtfleisch von der Schalge gelöst aber in der Schale serviert. Grapefruits werden auch zu Säften verarbeitet. Ihre Schale ist ein wichtiger Pektinlieferant, das zur Konservierung von anderen Früchten, insbesondere zur Herstellung von Marmeladen und Konfitüren, verwendet wird.

Beim Genuss von Grapefruits und der gleichzeitigen Einnahme von bestimmten Medikamenten sollte man darauf achten, dass bestimmte Stoffe in der Grapefruit die Wirkung einiger Wirkstoffe steigern und die Wirkdauer verlängern können. Hierbei spricht man vom so genannten Grapefruitsafteffekt.

Einige Studien sagen auch, Grapefruits würden den Chelosterinspiegel im Blut senken, beim Abnehmen helfen ("Grapefruit-Diät") und gegen Diabetis Mellitus vorbeugen. Zahlreiche Wissenschaftler zweifeln den Wahrheitsgehalt dieser Studien allerdings an.

 

 
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