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Einführung und Überblick zum Thema 'Brombeeren'
Die, ebenso wie die Himbeere,
zu den Rosengewächsen zählende Brombeere wächst in den gemäßigten
Zonen von Europa, Nordafrika, Vorderasien und Nordamerika. Ihre blauschwarzen
Früchte waren bereits in der Steinzeit bekannt. In der Antike waren Brombeeren
auch als Heilmittel bekannt. Die Kultivierung von Brombeeren in großen Stil
begann jedoch erst verhältnismäßig spät. Erst im 19. Jahrhundert
begann man, Brombeeren auf großen Flächen anzubauen und neue Sorten
zu züchten. Neuere Gartenbrombeeren besitzen im Gegensatz zu wilden Brombeeren
keine Dornen mehr, was die Ernte vereinfacht.
Brombeeren tragen Früchte vom Juli bis zum ersten Frost.
Der August ist die Hauptverkehrszeit für einheimische Früchte. Aufgrund
ihrer dunklen Farbe nehmen die Brombeeren viel Wärme auf und werden daher
schnell überreif. Daher ist der richtige Erntezeitpunkt sehr wichtig. Einmal
gepflückt reifen Brombeeren nicht mehr nach.
Verwendung von Brombeeren
Brombeeren werden meist roh gegessen. Sie werden aber auch zu
Marmeladen, Gelees, Säften,
Fruchtmark und Kompott verarbeitet. Man kann aus Brombeeren auch Brombeerwein
und Brombeerschnaps herstellen.
Brombeeren schmecken auch gemischt mit Joghurt, Dickmilch und anderen Milchprodukten.
Junge Brombeerblätter ergeben auch einen wohlschmeckenden Tee.
Brombeeren werden auch als Färbemittel verwendet. Sie ergeben
eine braune Farbe. Die Blätter des Brombeerstrauchs werden außerdem
in der Lederverarbeitung verwendet.
Inhaltstoffe der Brombeere und medizinische Anwendungen
Brombeeren enthalten Fruchtsäuren, Fruchtzucker, mehrere
Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Zucker, B-Vitamine und Vitamin C. Wie
bei anderen Beeren ist der Folsäuregehalt höher als bei anderen Obstarten,
ebenso der Magnesium- und Eisengehalt.
Brombeeren sind wohltuend bei Fieber und Erkältungen und
helfen gegen zuviel Magensäure und Sodbrennen. Sie wirken außerdem
schweiß- und harntreibend, blutreinigend und blutzuckersenkend. Tee aus
Brombeerblättern hilft bei Magen- und Darmkatarrhen. Auch bei Zahnfleischentzündungen
helfen Brombeeren. Leicht angewärmter Brombeersaft auch bei gestresster Stimme
und das Gurgeln mit dem Aufguss von Brombeerblättern hilft bei Heiserkeit.
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