Ernährung und Lebensmittel
Alternative Ernährungsformen |
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Fasten - EinführungFasten ist schon seit dem alten Testament bekannt, wo es als Akt der Buße und Demut galt. In der Antike und im Mittelalter wurde Fasten als Therapieform eingesetzt. Beinahe jede große Weltreligion kennt Fasten. Dort gilt es im Allgemeinen als Akt der geistigen und seelischen Reinigung um Gott bzw. den Göttern näher zu sein. Fastende berichten unter anderem von Bewußtseinserweiterungen, Nah-Gott-Erlebnissen und Erleuchtungen. In der westlichen Gesellschaft steht beim Fasten in der Regel der medizinisch-therapeutische Aspekt im Vordergrund, die sogenannte "Entschlackung", also dem Ausscheiden von Rest- und Giftstoffen aus dem menschlichen Körper (siehe "Ernährungsphysiologische Bewertung des Fastens"). Es gibt verschiedene Formen des Fastens:
Ernährungsphysiologische Bewertung des FastensFasten ist als Dauerkost nicht geeignet. Es kann zu Verlust an Körpereiweiß kommen, was wiederum zu schlechter Wundheilung, Leistungsabfall und Infektanfälligkeit führen kann. Der Begriff der "Entschlackung" ist wissenschaftlich nicht begründbar. Im Körper gibt es keine Ansammlungen von "Schlacken". Nicht verwertbare Stoffwechselprodukte werden bei ausreichender Flüssigkeitsaufnahme durch die Nieren ausgeschieden. Beim Fasten kann das Herz-Kreislaufsystem angegriffen werden. Es kann auch zu Nierenkoliken kommen. Ein Pluspunkt des Fastens ist die wirksame und relativ schnelle Gewichtsreduktion. |
