Computer und Technik
Haartrockner. Alles zum Thema 'Haartrockner und Fön' |
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HaartrocknerHaartrockner, auch Fön genannt, sind Geräte, die mit Hilfe von warmer Luft die Haare trocknen. Der erste Haartrockner wurde 1890 von Alexandre F. Godefoy in seinem Friseursalon erfunden. Dieser Haarttrockner wurde nach dem Vorbild von Staubsaugern gebaut, nur, dass er keine Luft angesaugt sondern ausgeblasen hat. Die meisten frühen Haartrockner waren große Kästen, die man auf den Tisch stellen musste. Da die meisten frühen Haartrockner im Grunde nur umgebaute Staubsauger waren, wurden als Marketinggag in der Frühzeit auch Staubsauger ausgeliefert, die eine Vorrichtung zum Haare trocknen als Zubehör hatten. Die erste tragbaren Haartrockner wurde 1920 von der US Racine Universal Motor Company (Wisconsin) und der Hamilton Beach Co. auf den Markt gebracht. Aber erst 1922 wurde ein Elektromotor entwickelt, der klein genug war, um ihn in einen Haartrockner einzubauen. Danach wurde der tragbare Haartrockner sehr beliebt. Heute gibt es kaum einen Haushalt, der nicht mindestens einen Haartrockner besitzt. Der im deutschsprachigen übliche Begriff "Fön" ist eine seit 1908 eingetragene Wort-/Bildmarke der AEG Hausgeräte GmbH, Nürnberg. Heute kommt für AEG-Haartrockner jedoch die seit 1941 eingetragene Wort-/Bildmarke FOEN zum Einsatz. Das Wort "Fön" ist vom warmen Alpenwind, dem Föhn, abgeleitet. Haartrockner funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Sie saugen Umgebungsluft an, erhitzen sie mit einem Heizelement im Inneren des Haartrockners und blasen die erwärmte Luft dann wieder nach außen, um damit die handtuchtrockenen Haare zu trocknen. Bei den meisten Haartrocknern lassen sich die Temperatur und die Stärke des Luftstroms regulieren. Eine Besonderheit unter den Haartrocknern ist der so genannte Ionenfön. Bei ihm werden negativ geladene Teilchen in den Luftstrom abgegeben, die gegen eine elektrostatische Ladung der Haare wirken. Dadurch sollen elektrostatische Ladungen abfließen, die zum Beispiel beim Benutzen eines Kunststoffkamms oder Naturborstenbürsten entstehen können. Heutzutage gibt es viele verschiedene Haartrockner-Modelle.vom großen Frisör-Haarttrockner für den professionellen Einsatz bis hin zum kleinen, klappbaren Reisehaartrockner, den man bequem in den Koffer stecken kann. Aufgrund des hohen Stromverbrauchs von Haartrocknern gibt es allerdings noch keine Haartrockner, die mit Akkus betrieben werden können. Sich kabellos die Haare zu Fönen bleibt also bis auf absehbare Zeit ein Wunschtraum vieler Reisenden.
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