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Autoreifen. Einführung und Überblick zum Thema 'Autoreifen' |
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Einführung und Überblick zum Thema 'Autoreifen'Autoreifen sind ein wichtiger Bestandteil des Autos. Die Qualität der Autoreifen, der Lufftdruck, das Reifenprofil und die richtige, den Witterungsverhältnissen angepasste Reifenwahl sind ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit des Autofahrers und der Insassen des Fahrzeugs. Je nach Einsatzzweck, der Art des Fahrzeuges und der Witterungsverhältnisse gibt es verschiedene Arten von Autoreifen. Die beiden bekanntesten sind der Sommerreifen und der Winterreifen. SommerreifenDer Sommerrreifen ist in unseren Breiten so ausgelegt, dass man damit optimal in den für Mitteleuropa typischen Wetterverhältnissen im Frühjahr, Sommer und Herbst fahren kann. Der Sommerreifen ist so ausgelegt, dass er mit nasser und trockener Fahrbahn gleichermaßen gut zurechtkommt. Die Gummimischung ist so abgestimmt, dass sie auch bei hohen Temperaturen nicht zu heiß wird und man damit auch hohe Geschwindigkeiten fahren kann. Das Reifenprofil eignet sich für nasse und trockene Straßen und sorgt für eine relativ hohe Laufruhe ohne große Reifengeräusche während der Fahrt. WinterreifenWinterreifen, auch M+S-Reifen (engl. "Mud and Snow", deutsch "Matsch und Schnee") müssen auch mit verschneiten oder vereisten Fahrbahn zurechtkommen und eine relativ sichere und rutschfreie Fahrt gewährleisten. Dies wird vor allem dadurch ermöglicht, dass sich im Profil des Winterreifens zusätzliche Lamellen befinden, die sich in den Schnee verhaken und dadurch für mehr Haftung sorgen. Auch das Profil eines Winterreifen weist meistens mehr Rillen und Einschitte auf, die die Oberfläche vergrößern und dadurch mehr Greiffläche ermöglichen. Winterreifen haben auch eine weichere Gummimischung als Sommerreifen. Andere ReifentypenNeben dem Winter- und Sommerreifen gibt es auch noch andere Typen an Autoreifen: Der Spikesreifen besitzt auf der Lauffläche Spikes aus Edelstahl oder Hartgummi, die sich in den Schnee eingraben. Spikereifen sind in Deutschland verboten. Der Ganzjahresreifen kann sowohl im Winter als auch im Sommer gefahren werden. Ein Reifenwechsel erübrigt sich also. Ganzjahresreifen eignen sich nur für Gegenden mit geringen Temperaturschwankungen und wenig Schneefall. Reifenwechsel und ProfiltiefeEs gibt die althergebrachte Regel, dass man Winterreifen aufziehen sollte, wenn die Temperatur unter 7°C fällt. Diese Regel wurde zum Teil von unabhängigen Untersuchungen widerlegt, da Sommerreifen auch noch bei Temperaturen unter 7°C gut haften und u.U. sogar kürzere Bremswege ermöglichen als Winterreifen. Trotzdem macht die 7-Grad-Regel Sinn, denn bei diesen Temperaturen kann es an bestimmten Stellen auf der Straße bereits zu Glatteis kommen, auf dem Winterreifen eindeutig besser haften. Außerdem ist bei solchen Temperaturen nie sicher, ob sich der Regen nicht plötzlich in Schnee verwandelt und man plötzlich eine schneebedeckte Fahrbahn vor sich hat. Laut § 36 Absatz 2 Satz 4 StVZO muss die Tiefe des Reifenprofils mindestens 1,6mm betragen. Wer mit Autoreifen mit weniger Profil angehalten wird, muss mit einem Bußgeld oder gar mit Punkten in Flensburg rechnen. Wer einen Unfall mit abgefahrenen Reifen verursacht, muss damit rechnen, dass die Versicherung sich weigert, den Schaden zu bezahlen.
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