Beruf und Ausbildung

Mnemotechniken

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Mnemotechniken
Einführung und Überblick zum Thema 'Mnemotechniken'

Als Mnemotechniken werden Techniken und Vorgehensweisen bezeichnet, die dem Menschen helfen sollen, sich Dinge, Vorgänge, Zahlen, Termine, Menschen usw. besser merken und im Gedächtnis behalten zu können. Mnemotechniken sind also Merkhilfen. Bereits die alten Griechen benutzten Mnemotechniken, um sich Dinge besser merken zu können. Zu den Mnemotechniken gehören u.a. Eselsbrücken und Reime ("333: Bei Issos Keilerei"), Assoziationsketten, Geschichten uvm.

In der heutigen Zeit mit ihrer Fülle an Informationen zahlt sich das Erlernen einer oder mehrerer dieser Techniken besonders aus. Besonders für Schüler und Studenten eignen sich Mnemotechniken besonders, denn sie sind oftmals gezwungen, viele Dinge auswendig zu lernen, deren Sinn sie zwar verstehen, sich aber schwer tun ob der Masse, die sie auswendig lernen müssen. So eignen sich Mnemotechniken besonders für Schul- und Studienfächer, bei denen besonders viel Wert auf auswendig gelernte Fakten und/oder Zahlen gelegt wird wie bspw. Jura, Betriebswirtschaftslehre, Sprachen bzw. Vokabeln, Geschichte, Medizin, Biologie, Chemie u.a.

Zu den Mnemotechniken zählen u.a.:

Assoziationstechnik

Bei der Assoziationstechnik werden die zu merkende Dinge mit Bildern assoziert und dann in der richtigen Reihenfolge wie an einer Kette aneinandergereiht. Man spricht daher auch von der Kettenmethode oder von Assoziationsketten.

Ersatzwortmethode

Die Ersatzwortmethode eignet sich besonders zum Erlernen von Vokabeln, Fremdwörtern, Namen o.ä. Bei der Ersatzwortmethode werden unbekannte Worte mit bereits bekannten Worten verknüpft. So wird aus dem Fußballer David Beckham vielleicht David, der Bäcker in Hamm ist. Oder aus der englischen Vokabel mice (Mäuse) werden Viele kleine Mäuse, die im Maisfeld spielen.

Loci-Methode

Die Loci-Methode wurde schon 500 v.Chr. erwähnt und stellt eine der effektivsten Mnemotechniken dar. Bei der Loci-Methode wird für jeden zu merkenden Begriff ein Platz an einem bekannten Ort bspw. einem Zimmer assoziiert. So kann man sich bspw. den Aufbau einer Rede, die man vor Zuschauern halten muss, an einem Spaziergang durch das Wohnzimmer merken:

Zuerst betritt man das Zimmer durch die Tür, das ist der Einleitung der Rede, mit der man in das Thema "einsteigt". Danach schaltet man das Licht mit dem Lichtschalter an, das ist der erste Punkt der Rede, anschließend geht man hinüber zum Fernseher und schaltet ihn an, das ist die Überleitung zum zweiten punkt der Rede und der Ausbau dieses Punktes. Danach geht man zum Sofa und setzt sich, das ist der Abschluss der Rede.

Literatur und Bücher zum Thema "Mnemotechniken":

 
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